Neuigkeiten aus dem Stadtteil

Alles pico-bello! Die Maxigruppe der KiTa Blauer Elefant an der Viktoriastraße sorgte für in der Umgebung des Katernberger Marktes für Sauberkeit.

Foto: Dörthe Plesken/KSB

SauberZauber-Lehrlinge in Katernberg

Auch das Kinder- und Familienzentrum BLAUER ELEFANT Zollverein in Katernberg beteiligte sich an der stadtweiten Aktion pico-bello-SauberZauber. In Warnwesten gut sichtbar gekleidet und mit Zangen und Müllsäcken ausgestattet startete die Maxi-Gruppe der KiTa Viktoriastrasse zur Expedition Frühjahrsputz, um die Umgebung am Katernberger Markt von Unrat und Müll zu säubern. Nicht nur ein gutes Auge war dabei gefragt, sondern auch viel Geschick im Umgang mit der Zange. Zum Abschluss hieß es: Alles pico-bello! Das Frühjahr kann kommen! 

Jubilarehrung beim SGV Katernberg/Stoppenberg von li.: Karlheinz Rabas, Dr. Gabi Oltmans, Anni Krüger, Heinrich Meyer. Leserfoto

 

 

 

 

 SGV Katernberg – Stoppenberg

ehrte langjährige Mitglieder

Nachwuchsmangel bereitet Sorgen

In der diesjährigen Mitgliederversammlung des Sauerländischen Gebirgs-Vereins (SGV) Abteilung Katernberg-Stoppenberg am 4. Februar 2012 standen keine Wahlen auf der Tagesordnung.

Vorsitzende Dr. Gabi Oltmans berichtete mit Hilfe einer Power – Point - Präsentation des SGV - Hauptvereins über die Zukunft des SGV. Hohe Priorität in der Gesamtdarstellung hatte dabei die Überalterung des Vereins. Vorgeschlagene Lösungsmöglichkeiten zur Behebung des Nachwuchsmangels wurden lebhaft diskutiert. Dabei sollten die Träger des Vereins, nämlich die Senioren, nicht vernachlässigt werden.

Die Berichte der Fachwarte für Wandern, Wege sowie der Schatzmeisterin wurden vorgetragen und erörtert. Dem gesamten Vorstand wurde Entlastung erteilt.

In einem feierlichen Akt wurde die Jubilarehrung vollzogen.

Geehrt wurden: Anni Krüger, seit 10 Jahren SGV – Mitglied und Karlheinz Rabas, der es auf sage und schreibe 60 Jahre SGV – Mitgliedschaft gebracht hat.

Karlheinz Rabas trat dem SGV – Abteilung Katernberg/Stoppenberg – 1952 als Jugendlicher bei und ist dem Verein bis heute treu geblieben. Die Abteilung hatte damals eine Jugendgruppe von rund 40 Mitgliedern.

Mit Ehrennadeln, Urkunden, Blumen und Büchergutschein dankten die Vorsitzende Dr. Gabi Oltmans und der Fachwart für Wandern Heinrich Meyer den Jubilaren mit allen guten Wünschen, verbunden mit der Hoffnung auf noch viele gemeinsame Jahre im SGV. Kontakt: Heinrich Meyer, Telefon 0201 30 80 81 und 4364551.

Lisa Rykowski und Aleksey Rover haben schon auf verschiedenen Festen und vor großem Publikum im Stadtbezirk VI tanzend die Herzen der Besucher erobert. Foto (Zechenfest 2011): Willi Zimmermann

 

 

  Lisa (13) und Aleksey (14) aus Katernberg

und Stoppenberg tanzen von Erfolg zu Erfolg

Am 24. März geht’s zur Weltmeisterschaft nach Moskau

Leidenschaft, Talent und eiserne Disziplin sind die Hauptkomponenten im Erfolgsrezept der 13jährigen Lisa Rykowski aus Katernberg und ihres ein Jahr älteren Stoppenberger Tanzpartners Aleksey Rovner. Seit etwa 9 Jahren verbindet sie die Begeisterung zum Tanz in den Kategorien Standard und Lateinamerikanische Tänze - im Tänzerjargon kurz Latein genannt. Als Leistungssportler im Tanzsportverband Nordrhein-Westfalen e. V. trainieren sie zurzeit fünf mal in der Woche jeweils drei bis vier Stunden in Dortmund nachmittags nach der Schule. Dass sie die Schule – 8. Klasse des Burggymnasiums in Essen – dabei nicht vernachlässigen dokumentieren ihre guten Durchschnittsnoten.

In der Juniorenklasse II B wurden sie vier mal Deutsche Meister in Latein und zwei mal Deutsche Vizemeister im Standardtanz.

Am vergangenen Sonntag, dem 4. März, schwebten sie bei der Deutschen Meisterschaft in Wetzlar über das glatte Parkett und erreichten unter einer starken Konkurrenz von 60 Paaren das Finale und damit den 6. Platz.

Als nächstes großes Ziel steht die Weltmeisterschaft in Moskau am 24. März 2012 auf ihrem Terminkalender. Hier werden sie sich im Standardtanz behaupten müssen. Begleitet werden Lisa und Aleksey von ihren Eltern, die sie nach besten Kräften fördern, aber auch fordern. Elena Rover, Alekseys Mutter, ist Schneiderin und näht die aufwändige Garderobe für das Paar selbst. Anders ging’s gar nicht, denn alle Kosten, die mit steigendem Alter den sportlichen Erfolgen immer größer werden, müssen von den Familien aufgebracht werden.

Igor Wenzel vom Bürgerzentrum Kon-Takt, zu dem die beiden Familien seit einigen Jahren Kontakte pflegen, kann sich vorstellen, dass es Personen und Firmen gibt, die das Tanzpaar sponsern würden. Wer dazu bereit ist, kann sich wenden an das Bürgerzentrum Kon-Takt, Igor Wenzel, Katernberger Markt 4, Telefon 0201 8851741.

 

Hier, wie im WOCHENBLATT vom 11. Oktober 2011 angekündigt,

IMPRESSIONEN

vom 22. großen Zechenfest auf Zollverein

- Fotos von Willi Zimmermann -

 

Die Mannschaft der Katernberger Lebenshilfe Tschernobyl schickte im Juli 2008 den 100sten 40tonner Lastzug mit Hilfsgütern nach Weißrussland (v. li. ): Bernd Lange, Herbert Lutter, Hugo Kaldenkirchen, (Fahrer Viktor aus Briest/Russland), Raimund Burauen, Alfred Gayk, Josef Bürger, Hans Pfeifer und (vorn) Waldemar Kedaj. Nicht auf dem Foto Johann Marten und die fleißigen Helferinnen und Helfer, die in unzähligen Stunden unermüdlich Hilfsgüter gesammelt, sortiert, verpackt und für die Transporte vorbereitet haben.  

Wochenblatt-Foto: Willi Zimmermann

 

Wie im WOCHENBLATT vom 11. Oktober 2011 berichtet, wurde von der Katernberger Lebenshilfe Tschernobyl im September 2011 der 111. 40tonner Lastzug mit Hilfsgütern nach Weißrussland auf die Reise geschickt. Weitere Hilfssendungen wird es nicht geben.

Aus diesem Grund hier eine Chronik des ökumenischen Arbeitskreises der katholischen Kirche Heilig Geist Katernberg von Hugo Kaldenkirchen.

 

Chronik der Lebenshilfe Tschernobyl

- von Hugo Kaldenkirchen -

Die Organisation „Lebenshilfe Tschernobyl “, ist ein Ökumenischer Arbeitskreis der Kath. Kirche Heilig Geist Essen-Katernberg und besteht in seiner jetzigen Konstellation seit 1999.

Gründer dieser Hilfsorganisation sind Stefan Becker, Walter Dennewitz und Hugo Kaldenkirchen.

Im Jahre 1994 wurden wir erstmals auf die Probleme in Weißrussland aufmerksam. Ein Konzert, „Bergleute singen für Bergleute“, in der Hl. Geist Kirche zu Gunsten kranker russischer Kinder, vermittelte den Kontakt mit Erzbischof Longin, Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland.

Im November 1996 wurde ein Benefizkonzert mit drei Chören auf der Zeche Zollverein zu Gunsten einer Kinderklinik in Minsk organisiert. Der Reinerlös wurde Herrn Herbert Schnorr ( ehemaliger Innenminister des Landes NRW) übergeben. Er hatte die Schirmherrschaft über diese Veranstaltung übernommen und war aus diesem Grund persönlich auch anwesend. Es folgten weitere Konzerte ( 1998 - 2000 – 2002 - 2006) in der Evang. Kirche am Katernberger Markt unter der Schirmherrschaft von Herrn Wilhelm Beermann (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Steinkohle AG ), die Walter Dennewitz organisierte.

Um sich vor Ort ein eigenes Bild von der Situation in Weißrußland zu machen, begleiteten die drei Initiatoren 1997 einen Transport mit Hilfsgütern nach Minsk, Marina Gorka, Gomel und Grodno. So sahen wir mit eigenen Augen das unvorstellbare Elend in Kliniken, Behinderten- und Kinderheimen, aber auch bei der zivilen Bevölkerung.

Die Organisation half den Menschen durch die Transporte von Lebensmittelpaketen, Kleidung, Hygieneartikeln und Artikeln des täglichen Bedarfs, die wir selbst in regelmäßigen Aktionen sammelten. Hinzu kam praktische Hilfe vor Ort, von Dachdeckerarbeiten bis hin zur Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung der gespendeten Geräte. Firmenmitarbeiter von Siemens, aus Krankenhäusern oder auch Fachleute aus dem Arbeitskreis konnten für Hilfsaufgaben gewonnen werden.

Wir engagieren uns jetzt zwölf Jahre lang, seit 1999 steht unsere Initiative unter der Trägerschaft des Kirchenvorstandes der kath. Kirchengemeinde Heilig Geist Katernberg, bzw. seit 2008 der Pfarrei St. Nikolaus. Insgesamt verließen 111 Transporte Katernberg mit dem Ziel Weißrussland. Verwaltungskosten entstanden nicht, da alles ehrenamtlich geschah. Unvermeidbare Ausgaben an Dritte (beispielsweise Kosten für Transporte, Reparaturen oder Ersatzteile ) wurden allein aus Spenden finanziert.

Zuletzt wurde die ungewöhnliche Chance genutzt, 675 Krankenhausbetten, die das Krupp-Krankenhaus in Essen ausgesondert hatte, mit einem Transport nach Tschernobyl zu schicken. Die Betten wurden auf Krankenhäuser in Minsk, Brest, Prushany und Pskov verteilt, um die Notsituation in den dortigen Kliniken zu mildern. Hinzu kam noch die Überlassung eines Computer-Tomographie-Gerätes, das vom Knappschaftskrankenhaus Püttlingen ( Saarland ) nicht mehr benötigt und daher gespendet wurde. Die entsprechende Aufstellung und Einweisung in der Handhabung des Gerätes wurde in Absprache mit der Firma Siemens sichergestellt.

Dieser Kraftakt konnte nur durch eine großzügige Spende der Alfried Krupp Stiftung Essen ermöglicht werden.

Ein weiteres Beispiel für das Ausmaß der Hilfsgüter-Sendungen waren die 14 Kleinbusse, Kombiwagen, und Krankentransportwagen, die dringend benötigt wurden, das ärztlichen Personal auch zu den abgelegensten Orten der Region zu bringen, erreichten unbeschadet ihr Ziel in Weißrussland.

Die Lieferungen an Bedürftige und Einrichtungen in der betroffenen Region waren und sind durch persönliche Kontakte zu vertrauenswürdigen Personen sowie Klinik- und Heimleitungen an den Zielorten sichergestellt.

Zu der Kontaktpflege gehören auch gegenseitige Besuche. Im Herbst 2000 kam eine Ärztedelegation aus Minsk und Prushany ins Ruhrgebiet. Das Team wurde von uns betreut und führte viele Gespräche mit Krankenhausleitungen und Ärzten vor Ort. Diese Aktion legte den Grundstein für eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den Ärztekollegien in Weißrussland und der Lebenshilfe Tschernobyl.

 

Jetzt auch als Plakat erhältlich

 

Essen sind wir“ - unter diesem Titel hat die EMG die neue Bezirksbroschüre für Katernberg, Schonnebeck und Stoppenberg herausgebracht. Auf 64 Seiten bietet der kostenlose Stadtteil-Reiseführer spannende und nützliche Informationen für Einwohner und Besucher (Wochenblatt berichtete in der letzten Ausgabe). Die kostenlose Broschüre gibt’s in einer Auflage von 30.000 Exemplaren und ist in der EMG-Touristikzentrale, im Rathaus-Foyer, in den Bürgerämtern und an weiteren ausgesuchten Stellen erhältlich. Adressen im Bezirk VI: Schuhhaus Maas, Katernberger Straße 17; Optik Faude, Katernberger Straße 19; Buchhandlung Katzensprung, Hanielstraße1; alle Firmen des Schonnebecker Werbeblocks; Optik Risch, Gelsenkirchener Straße 10 und weitere Stoppenberger Geschäfte. Die sehr schön gestaltete Titelseite (Foto oben) gibt’s jetzt auch als kostenloses Plakat. Man bekommt es zurzeit – so lange Vorrat reicht – im Schuhhaus Maas und bei Optik Faude. WOCHENBLATT 26. Juli 2011.

 

Wenn Louise Sommerfest feiert......

..... bleibt erfahrungsgemäß kein Stuhl auf dem Gelände des Louise Schroeder Sozialzentrums unbesetzt. Das war am 1. Juliwochenende in diesem Jahr nicht anders. Bewohner des Hauses, ihre Familien, Freunde, Bekannte und Nachbarn trafen sich, um gemeinsam ein paar unterhaltsame Stunden zu verbringen. Ein Nonstop Bühnenprogramm mit vielen Highlights verbreitete gute Laune und lud zum Mitmachen ein wie beispielsweise die spontane Polonaise, zu der die Gruppe „dancing crasy chickens“ das Publikum animiert hatte. Die sprichwörtlich gute Küche des Hauses sorgte wie immer mit Gegrilltem, Salaten und Getränken für das leibliche Wohl. Unterhaltungsmusiker Günni und der Senioren-Kinderchor unterhielten die Besucher bei Kaffee und Kuchen im Saal der Begegnungsstätte.

Die Möglichkeit, das Haus zu besichtigen, wurde von vielen Interessenten wahrgenommen. Mitarbeiterin Monika Jagenburg übernahm die Führung und gab bereitwillig Auskunft. Hier eine kleine Auswahl von Fotos, die einen Eindruck von der schönen Feier vermitteln sollen. Weitere Bilder findet man im Wochenblatt vom 12. Juli 2011. Alle Aufnahmen: Willi Zimmermann.

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Bläserchor sucht Verstärkung



Katernberg: Der Bläserchor der evangelischen Kirchengemeinde

Katernberg sucht zur Verstärkung Hobbymusiker, welche ein Blechblasinstrument wie beispielsweise Trompete, Posaune, Horn oder Tuba spielen können. Auch Ehemalige, die berufsbedingt dieses Hobby zeitlich ausgesetzt haben und wieder neu anfangen wollen, sind herzlich willkommen.

Proben sind jeweils Montag von 18.30 bis 20.00 Uhr in der Kirche am Markt in Katernberg.

Informationen können bei Artur Vierling, Telefon 30 28 90 eingeholt werden.

Er gibt Jugendlichen, die interessiert sind, den nächstgelegenen Posaunenchor mit Jungbläserausbildung bekannt.  

Chorleiter Stephan Struck

 

 

 Josefschüler trafen sich nach 50 Jahren

 

Zu einer Wiedersehensfeier, 50 Jahre nach ihrer Schulentlassung im Jahre 1961,

trafen sich jetzt die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Josefschule (heute Viktoriaschule) in Essen Katernberg. Erinnerung an die Zeit, in der sie gemeinsam die Schulbank drückten, kamen wieder hoch und das „Wisst ihr noch?“ wollte nicht enden. Jeder hatte etwas zu erzählen von früher und natürlich auch von der Zeit nach 1961, als sich ihre Wege trennten und man sich aus den Augen verlor.

Auf dem Foto (v. li.) untere Reihe: Erich Zimmermann, Hermann Lange, Elvira Kraft (Leschinski), Marlies Kleefeld (Weuters), Brigitte Buske (Witzel), Margret Genrich (Norpoth), Angelika Bürger-Steinadler (Bürger), Ellen Buske (Bilda), Annemarie Leitzbach (Wallbaum), Annegret Neuhaus (Arntzen) und Bernhard Velten;

Mitte: Bernadette Sperling (Dieker), Angelika Steinforth. Obere Reihe (v.li.): Marlies Leist (Kallender), Josef Klein, Christa Reiberg (Wehrmann

 35 Jahre Stahlbuch

mit Tusche und Feder

 

Seit 35 Jahren gestaltet der ehemalige städtische Grafiker Helmuth Groth mit Tusche und Feder die Seiten für das Stahlbuch der Stadt. Seine erste Seite entwarf Groth Anfang Mai 1976 als Mitarbeiter des städtischen Presseamtes für den Besuch des damaligen Bundesfinanzministers Hans Apel in Essen. Sein jüngstes Werk zeigt die Unterschrift der niederländischen Königin Beatrix, die sich zusammen mit Kronprinz Willem-Alexander und Kronprinzessin Maxima Mitte April bei ihrem Besuch auf Zollverein in das Gästebuch der Stadt eintrugen. Königin Beatrix ist nicht die einzige Monarchin, deren Namenszug im Stahlbuch zu finden ist. Auch Königin Sonja von Norwegen und Königin Silvia von Schweden trugen sich bei Besuchen in Essen in das städtische Gästebuch ein - ebenfalls auf Seiten, die Helmut Groth liebevoll kaligrafisch gestaltet hat.

 

 

 

BV Beisen feierte 130jähriges Bestehen

Am vergangenen Samstag feierte der Bürgerverein Beisen – wie im Wochenblatt angekündigt – sein 130jähriges Bestehen mit rund 60 Anwesenden in harmonischer Runde. Wir haben mal kurz hineingeschaut.

Am Vorstandstisch trafen wir (von li.) stehend: 1. Vors. Egon Giborzik, Ehrenvors. Hubert Drees (seit 60 Jahren Vereinsangehöriger), Bezirksbürgermeister Michael Zühlke, 1. Bürgermeister der Stadt Essen - Rudolf Jelinek, Ratsherr Thomas von Oepen, 2. Schriftführerin Barbara Schössner; sitzend: Beisitzer Klaus Kasperski, 1. Kassiererin Rosita Struthoff, 2. Vors. Jörg Struthoff, 1. Schriftführer Klaus Scholz und 2. Kassierer Dr. Horst Schössner. Alle Fotos: Willi Zimmermann.

2 Fotos oben: Teilnehmer der Jubiläumsfeier lauschen den Grußworten des 1. Vorsitzenden Egon Giborzik.

 

Königin Beatrix trug sich auf

Zollverein ins Stahlbuch ein

Die niederländische Königin Beatrix machte am vergangenen Freitag, dem 15. April 2011, bei ihrem Staatsbesuch in Deutschland auf dem Welterbe Zollverein Station, begleitet von Kronprinz Willem-Alexander und Kronprinzessin Maxima der Niederlande. Ausgerichtet wurde der Empfang der königlichen Familie vom Land Nordrhein-Westfalen.

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß begrüßten die königliche Gesellschaft. Auf Zollverein trug sich das niederländische Königshaus anschließend in das Stahlbuch der Stadt Essen ein. (Wochenblatt 19.4.2011)

Hier einige Fotos vom Besuch der königlichen Familie auf Zollverein von Markus Gayk.  

 

 

 

Berufsorientierungsbüro in der

Richard-Schirrmann-Realschule

sucht Sponsoren fürs Internet

 

Berufsorientierung ist seit Jahren ein Schwerpunkt an der Richard-Schirrmann-Realschule an der Gelsenkirchener Straße 138a. Die bisherigen Angebote reichen vom Besuch verschiedener Berufe am Girls` Day in Klasse 8, über die Teilnahme am 3tägigen Workshop „Berufsorientierung“ des DGB in Klasse 9 bis hin zu der Möglichkeit, sich bei Galeria Kaufhof im Vorstellungsgespräch zu üben.

Seit dem 31. Januar 2011 gibt es zusätzlich noch das Berufsorientierungsbüro

kurz „BOB“ genannt..

Die Schüler haben die Möglichkeit, das BOB in unterschiedener Weise für sich zu nutzen. Hier finden sie beispielsweise Informationen über weiterführende Schulen; angebotene Ausbildungsplätze in der Region; Musterbewerbungsmappen; Vorbereitung auf Eignungstests und auf Vorstellungsgespräche

In Zukunft stehen ihnen 2 PCs zur Verfügung, um Bewerbungen zu formulieren. Gleichzeitig dient das BOB als Ort für Beratungsgespräche mit den Beratungsfachkräften der Agentur für Arbeit. Die verantwortlichen Ansprechpartner erklären: „Das BOB der Richard-Schirrmann-Realschule gibt es jedoch nur, weil unsere Schüler uns bei der Gestaltung des Raumes vom neuen Anstrich über den Aufbau der Möbel bis hin zur Gestaltung des Logos mitgeholfen haben. Unser besonderer Dank gilt auch dem Förderverein, der dieses Projekt finanziell unterstützt hat. Leider haben wir bis heute noch keinen Sponsor gefunden, um unseren Schülern den Luxus eines Internets zu bieten. Vielleicht kann uns jemand unterstützen? Ansprechpartner: Herr Wiezorrek und Frau Hansen, Telefon der Schule 0201/856 14 30, www.richard-schirrmann-realschule.essen.de

Neue Eltern Kindgruppe im Kontakt

 

Die neu gegründete Eltern-Kind-Gruppe, „die Gummibärenbande“, sucht Zuwachs. Eingeladen sind Eltern mit ihren Kindern im Alter von 1-5 Jahren. Das Angebot ist kostenlos und findet an jedem Donnerstag von 14-16 Uhr statt im Bürgerzentrum Kon-Takt, Katernberger Markt 4. Erwarten können Sie Spiel, Spaß, Austausch, Ausflüge und vieles mehr. Für nähere Informationen bitte an Beatrice Kalliske wenden, Tel.: 0157-71473032.

Nachrichten aus dem Schloss des Bergbaus

 

Pracht-Band über den Kunstschacht Zollverein

 

»Ein einmaliger Kultort!" Essens Kulturdezernent Andreas Bomheuer war wie alle Teilnehmer einer ungewöhnlichen Buchpremiere fasziniert von der Atmosphäre des ehemaligen Maschinenhauses von Schacht 1/2/8 des Bergwerkes Zollverein. Bei Live-Harfenklängen wurde ein Buch vorgestellt, das schon lange fällig war: „RevierAtelier Thomas Rother".

Die Autoren Delia Bösen und Jörg Loskill beschreiben zwar Atelier und Künstler mit seinem europaweiten Schaffen, doch ist das Buch weitaus mehr als eine Orts- und Künstlerdarstellung. In verständlicher Sprache und in einer Fülle brillanter Fotografien wird auch über das Ruhrgebiet, noch mehr über Zollverein berichtet. Wenig bekannte Details sagen viel über Bergwerk und Bergarbeiter.

Anfang der 1980er Jahre ist er als Gast des Verbundbergwerkes Nordstern/Zollverein auf die Zeche zur „Kunstmaloche" gezogen. Rother hätte wohl die Politiker erst auf die Idee gebracht, sich um Zollverein als Kulturstandort zu kümmern - so eine der vielen aufschlussreichen geäußerten Meinungen. Als ihm die RAG das Maschinenhaus übertrug, verpflichtete sich Rother, dort „Bergbaugeschichte zu bewahren". Das Buch zeigt das deutlich: Rother-Kunst hängt neben Bergbaugeräten, metergroßen Untertagefotos, Schichtzetteln und immer wieder Barbaras, der Schutzpatronin. Vieles geschenkt von Bürgern aus dem Ruhrgebiet: „Bei dem ist es gut aufgehoben."

Ein Kapitel trägt die Überschrift „Nachrichten aus dem Schloss des Bergbaus". Der Bau an der Bullmannaue 22 hat durch den behutsamen Ausbau (meist in Eigenarbeit) eigenwilligen Schlosscharakter und ist doch nicht abgeschottet. Mit seiner Frau Christa öffnet der Künstler das Atelier, das inzwischen in Museums­handbüchern gelobt wird, in den warmen Jahreszeiten zu Ausstellungen, Lesungen, Konzerten, Führungen und vielen anderen Kulturveran­staltungen. „Dies ist nicht nur ein seltener poetischer Ort", sagte Prof. Dr. Roland Günter zur Buchpremiere, „er ist authentisches Ruhrgebiet." Dem Klartext Verlag und Herausgeber Loskill ist zu danken, mit diesem prächtigen Band den vielen Zollverein-Büchern ein Glanzlicht hinzugefügt zu haben.

 

Jörg Loskill: RevierAtelier Thomas Rother, 96 S., durchgehend farbig, ISBN 978-3-8375-0271-8, 24,90 Euro. – Wochenblatt 11. Januar 2011 -

 

Bildunterschrift: Der Kunstschacht auf dem Welterbe Zollverein, ein magischer Ort zwischen Geschichte und Gegenwart, verwirrt zunächst durch eine scheinbare Unordnung. Lässt man sich aber auf das einzigartige Exponatenensemble der Kultstätte ein, wird man in ihr bald ein Gesamtkunstwerk erkennen. Das neue Buch „Revieratelier Rother“ ist ein faszinierender Beleg für das bisherige Lebenswerk des Ruhrgebietsgewächses Thomas Rother. Foto: Willi Zimmermann

Heinrich Seidels Sammlung zeigt: Die Erfindung der Glasflasche war ein Segen für die Menschen

 

Heinrich Seidel ist seit Jahren über die Grenzen Katernbergs hinaus als Objektkünstler bekannt. Seidels Skulpturen aus Schrottteilen konnte man in den vergangenen Jahren schon auf Zollverein beim Zechenfest und bei anderen Anlässen bestaunen. Seine Sammelleidenschaft beschränkt sich aber nicht nur auf Hinterlassenschaften der Industrie und des Bergbaus. Ein Beispiel ist eine Auswahl aus seinem riesigen Flaschensortiment, die Ende 2010 als Leihgabe den Konferenzraum von Heise´s Getränke-Logistik-Zentrum in Stoppenberg schmückte.

Wie es zu dieser Leidenschaft kam, schildert Heinrich Seidel in folgendem Bericht:

„Bei einer Mineralienexkursion vor mehr als 30 Jahren fand ich eine Flasche, die mich an die Ölflasche meiner Mutter erinnerte, die sich in den Jahren um 1940 in ihrem Haushalt befand. Als ich das gute Stück mit nach Hause brachte, erinnerte meine Mutter sich an die Zeit, wo Öl in kleinen Lebensmittelläden noch lose in Flaschen abgefüllt wurde. Die Flasche bekam einen Platz auf einem Schrank, wo sie gut zu sehen war. Es dauerte nicht lange, bis sich weitere Fundstücke, die ich bei meinem Besuch auf Trödelmärkten fand, dazugesellten. Die unterschiedlichen Farben und Formen der Faschen faszinierten mich. In die Sammlung kamen aber nur solche Stücke, die ich mir selber ausgesucht hatte, wenn mir auch immer öfter von vielen Seiten Exemplare angeboten wurden.

Es kamen in den folgenden Jahren viele alte Flaschen dazu. Meine Frau Else akzeptierte und säuberte die Exponate, die ich oft in einem sehr unansehnlichen Zustand mitbrachte. Inzwischen weiß man in meinem Bekanntenkreis von dem Umfang meiner Sammlung.

Der Katernberger Getränkegroßhändler Rolf Heise erkannte bei einem Gespräch ähnliche Ambitionen, was das Sammeln von Flaschen betraf. Seine hauseigene Sammlung beschränkt sich allerdings überwiegend auf alte Mineralwasser- und Bierflaschen. Er bot mir an, meine Sammlung in seiner Firma auszustellen. Die Möbeltischlerei Kirchhoff half beim Bau der Regale, auf denen ich meine Flaschen dekorativ anordnen konnte. Von Anfang an fand die Ausstellung nicht nur von Mitarbeitern der Firma Heise, sondern auch von Vertretern der Lieferfirmen große Beachtung.

Das bestätigte mich in der Ansicht, mit meiner Sammlung verdeutlicht zu haben, dass Flaschen „Kultgut“ sind, denn durch die Erfindung der Glasflasche war es den Menschen erstmals möglich, Flüssigkeiten sicher zu transportieren und aufzubewahren.

 

Bildunterschrift:Wie dekorativ alte Flaschen in unterschiedlicher Formen und Farben sein können, zeigten Heinrich Seidel (re) in seiner Ausstellung im Konferenzraum des Getränke-Logistik-Zentrums der Firma Heise. Rolf Heise (Mitte) stellte den Raum zur Verfügung und Möbeltischler Kirchhoff (li.) baute die Regalkonstruktion für die interessanten Exponate. Foto: Willi Zimmermann



Essen Pico Bello
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